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Hat Hartz IV zur Verringerung von Vollzeitarbeitsplätzen geführt?10.3.2010

Am Montag stellte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) folgendes Ergebnis vor:

So wurden in den vergangenen zehn Jahren keineswegs massenhaft Vollzeitstellen durch Hartz IV in Billigjobs umgewandelt,  sondern im Aufschwung  viele flexible Stellen aufgebaut und dadurch viele unqualifizierte Arbeitslose wieder in Arbeit gebracht. Dieser Studie zufolge sichere Hartz IV Arbeitsplätze, statt Vollzeitbeschäftigungen vom Markt zu verdrängen.

Vor allem von der Linkspartei, die diesem Ergebnis auch kritisch gegenüber steht, hieß es oft, dass Hartz IV zum Abbau der Vollzeitstellen in Deutschland geführt hätte. Die neue Studie der IW zeigt jedoch, dass  durch Hartz IV nicht nur die Zahl der flexiblen Teilzeitstellen sondern auch der Vollzeitarbeitsplätze angestiegen ist. Die Studie widerlegt das Argument, dass durch Hartz IV „unbefristete Vollzeitstellen in andere Stellen umgewandelt wurden“. So sollen 78% der im Jahre 2003 unbefristet angestellten Vollzeitbeschäftigten auch fünf Jahre später noch in derselben Stelle tätig sein.

Weitere Informationen zu dieser Studie kann man  in der Berliner Umschau finden.

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